Gesundheit

Prostata-Krebs – Risiko und Präventionsmöglichkeiten

Die Prostata ist ein Organ, das nur Männer haben. Die Prostata liegt um einen Teil des Harnleiters und ist eine akzessorische Geschlechtsdrüse, die einen Teil des Spermas produziert. Das Organ hat die Grösse einer Kastanie und grenzt an den Mastdarm an. Deshalb ist die Prostata auch vom Anus her ertastbar. Das ist der Grund, weshalb viele Männer nicht gerade erfreut über eine Prostatauntersuchung sind, weil einem der Urologe etwas näher kommt als einem lieb ist. Aber – das geben wir zu bedenken – stellen Sie sich vor, Sie wären eine Frau und gingen regelmässig zum Gynäkologen. Ist der Kontakt nicht auch unangenehm nahe? Eben. Doch zurück zum Thema Prostatakrebs und –vorsorge.

Sollten Sie die Neigung zum Prostatakrebs in sich tragen, im Erbgut oder aus welchen Gründen auch immer – so wird sich wahrscheinlich irgendwann in Ihrem Leben ein Karzinom an der Prostata bilden. Eine gesunde Lebensweise mag helfen. Der Beweis, dass diese Krebs verhindern kann, liegt bis dato jedoch nicht vor. Dieser Illusion sollten wir uns nicht hingeben. Aber Sie können zur Vorsorgeuntersuchung gehen, damit Sie den Krebs, wenn er sich bilden sollte, so früh wie möglich erkennen und bekämpfen können.

Wann geht man zur Untersuchung?

Prinzipiell ist es eine routinemässige Vorsorgeuntersuchung, die jeder Mann ab etwa 40 Jahren regelmässig machen sollte. Im höheren Alter steigt die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Man kann aber auch vorher schon zur Untersuchung gehen, wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt. Das sei jedem selbst überlassen.

Eine Vergrösserung der Prostata ist der häufigste Grund, warum man sich untersuchen lässt. Denn diese könnte ein Indiz dafür sein, dass Tumorgewebe am Wachsen ist. Das zeigt sich dann anhand einer Vergrösserung. Vergrössert sich die Prostata, dann legt sie sich enger um den Harnleiter. Der Harnfluss wird gehemmt. Das wiederum bedeutet, dass aus einem „satten Pinkelstrahl“, den viele kennen, ein eher „armseliges Rinnsal“ wird. Zudem wird es schwerer, die Blase vollständig zu leeren. Das zieht es nach sich, dass man vermehrt das Gefühl hat, pinkeln zu müssen. Bei diesen oder ähnlichen Symptomen sollte man zur Abklärung gehen.

In den meisten Fällen wird einfach eine Vergrösserung diagnostiziert. Das ist zwar nicht lustig, was das ständige Gefühl des Wasserlassens angeht, ansonsten aber eher harmlos. Ein Karzinom wird durch das Abtasten meist erkennt und mit Biopsien eindeutig nachgewiesen. Ist der Verdacht bestätigt, wird Sie ein Urologe Ihres Vertrauens, beispielsweise Dr. Alexander Deckart in Basel, über die Behandlungsmethoden aufklären und mit Ihnen für die Wiederherstellung des Gesundheitszustands sorgen.

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